
In dieser Studie wird die Anwendung des bioökonomischen Clarke-Yoshimoto-Pooley-Modells (CYP) auf die Sardinellenfischerei im südlichen Golf von Guinea untersucht. Dabei werden die Fischereiaufwände für die drei Fischereizweige (Kiemennetz, Ringwade und pelagische Schleppnetzfischerei) mithilfe der allgemeinen linearen Methode standardisiert und ein auf dem exponentiellen Wachstumsmodell basierendes Überschussproduktionsmodell verwendet. Das CYP-Modell schätzt einen maximalen nachhaltigen Ertrag (MSY) und einen Fischereiaufwand (EMSY) von 825 Schiffen, der den Ertrag bei MSY maximiert. Die Ergebnisse zeigen, dass das derzeitige Befischungsniveau bei einem MSY von 46.111 Tonnen eine biologische Überfischung des Sardinella-Bestands bedeutet. Diese Ergebnisse bestätigen, dass bei dem derzeitigen Befischungsniveau eine biologische Überfischung des Sardinella-Bestands stattgefunden hat. Angesichts des überfischten Zustands der Sardinella-Bestände kann der Fischereiaufwand auf MSY-Niveau die Bestände schrittweise wiederherstellen, jedoch nicht den maximalen Nettoertrag erzielen, bis sich die Bestände auf die mit dem MEY verbundene stationäre Biomasse erholt haben. Darüber hinaus schätzt das Modell auch den maximalen wirtschaftlichen Ertrag (MEY) von 43.154 Tonnen und den Fischereiaufwand (EMEY) von 560 Schiffen bei MEY.
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