
von Anna Krämerwal
Der Zweite Weltkrieg war ein Laboratorium der Zerstörung. Dieses Buch zeigt, wie militärische Notwendigkeit technologische Innovationen vorantrieb, die das Gesicht der Nachkriegswelt prägten. Von der Entwicklung des Radars über den ersten Einsatz von Düsenflugzeugen bis zur Konstruktion der Atombombe – jeder Fortschritt entsprang einem taktischen Problem. Die deutsche V-Waffen-Programm, die alliierte Kryptographie in Bletchley Park, die Massenproduktion von Panzern und die medizinischen Experimente der Lagerärzte: Technologie trug nie nur neutrale Werkzeuge. Sie trug die Ideologie ihrer Erbauer. Der Krieg beschleunigte Entwicklungen, die in Friedenszeiten Jahrzehnte gebraucht hätten. Gleichzeitig zeigte er, wohin Wissenschaft ohne ethische Grenzen führen kann. Die Raketen, die London trafen, wurden später zur Grundlage der Raumfahrt. Die Computer, die Codes knackten, leiteten das digitale Zeitalter ein. Dieses Buch fragt nicht nur, was erfunden wurde, sondern zu welchem Preis. Für Leser, die Technikgeschichte als Teil der moralischen Bilanz des Krieges verstehen.
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Maße: 1.2 x21.0 x29.7 cm
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