
von Carsten Zehm
Der Titel gehört zur Reihe: "Geschichten aus Klein-Kleckersdorf" Zusammenfassung: Ein nasser Hund, eine Bank unter der Linde und ein Dorf, das selbstverständlich sofort weiß, was zu tun ist - nur leider jeder etwas anderes. Als in Klein-Kleckersdorf ein herrenloser Hund auftaucht, nimmt das Dorf die Sache in die Hand. Bürgermeister Pohl denkt an Zuständigkeiten, der Förster an Spuren, die Apothekerin an mögliche Krankheiten und Oma Hempel vor allem daran, dass der arme Kerl nass ist. Bald wird beraten, vermutet und ermittelt. Sogar Kommissarin Judith Rademacher schaut vorbei. Während alle nach einer vernünftigen Lösung suchen, scheint der Hund längst zu wissen, wo er hingehört. "Da jagste doch keinen Hund vor die Tür" ist der dritte Band der Edition Klein-Kleckersdorf: eine warmherzige, augenzwinkernde Dorfgeschichte über Hilfsbereitschaft, Bürokratie und die Frage, wer am Ende eigentlich wen findet. Wie alle Geschichten aus Klein-Kleckersdorf ist auch dieser Band eigenständig lesbar. Die Reihe "Edition Klein-Kleckersdorf" erzählt von jenen Momenten, in denen kleine Dinge große Bedeutung bekommen: ein Zaun, ein Baum, eine Tasse Tee auf einem knarzenden Tisch. Es sind Miniaturen aus dem brandenburgischen Alltag, getragen von Wärme, Witz und einer Prise Geheimnis. Geschichten zum Schmunzeln und Wiedererkennen - für alle, die wissen, dass die Wahrheit auf dem Dorf oft zwischen den Zeilen wächst.
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