
von Romina Lutzebäck
Kulturphilosophischer und gesellschaftspolitischer Essay über die Dialektik des Schweigens in der hyperdigitalisierten Gegenwart. Das Werk untersucht das kollektive Verstummen nicht als Erholung, sondern als Kernpathologie („Resonanzatrophie“) einer polarisierten Gesellschaft. Von der urbanen Sprachlosigkeit über das psychologische Tribunal der Stille bis hin zur algorithmischen Erregung im digitalen Panoptikum seziert die Autorin den politischen Nährboden der Angst. Abschließend wird das Schweigen im Geiste Viktor Frankls als subversiver Widerstand und Fundament für eine neue Kultur des Zuhörens entworfen. Inklusive eines lyrischen Präludiums von Ena Gelo.Der Lärm dröhnt, doch die Gesellschaft verstummt. Romina Lutzebäcks kulturphilosophischer Essay „Das beredte Schweigen“ legt die Nerven einer überhitzen Welt frei. Zwischen metropolitanem Konsumrausch und algorithmischer Angst zeigt dieses Werk, wie das Schweigen zur Waffe des Widerstands und zum Wegbereiter einer neuen Kultur des Zuhörens wird. Ein absolutes Muss fürs moderne Feuilleton!
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