
Dass Verfassungsgerichte Politik machen (müssen) tritt vor allem in Grundlagen-Entscheidungen hervor. Bei den Entscheidungen zum Aus- (und Inlands-)einsatz der Bundeswehr lässt das Bundesverfassungsgericht der Regierung weitgehend freie Hand und liefert sogar „Verfassungsänderungen“ nach, die zuvor an fehlenden par-lamentarischen Mehrheiten gescheitert waren. Aus dem Inhalt: Tabubruch I: das „Parlamentsheer“ out-of-area Grenzverschiebungen: die Entscheidungen von Kosovo bis Awacs/Türkei Tabubruch II: die Plenarentscheidung Luftsicherheit und der Einsatz in polizeilichen Lagen Unilateral einsetzbares „Regierungsheer“? Die Libyen-Entscheidung EU als System kollektiver Sicherheit: die Entscheidung zum Anti-IS-Einsatz Verfassungswandel oder Verfassungsbruch? Das konservative Parlamentsverständnis des Bundesverfassungsgerichts
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