
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Universität Augsburg, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Anhand des Textauszuges wird deutlich, dass Jefferson sich Lockes Philosophie zum Vorbild machte. Nicht nur, dass er die Freiheit der Bürger betonte, wie es viele Verfasser von Unabhängigkeitserklärungen taten. Jefferson hält es als eine von vorne herein ausgemachte Wahrheit an, dass die Rechte auf Leben und Freiheit und dem Streben nach Glückseligkeit unveräußerlich sind. Diese Rechte ergeben in ihrer Zusammenstellung den Inhalt der von Locke, als materielle Grundlage des Staatswesens beschriebenen "property". Es wird betont, dass Locke selbst das Eigentum als vorstaatliches Grundrecht qualifizierte . Der Hintergrund, dass Lock die Men-schenrechte als von Gott verliehen ansah, welche diesem damit schon zur Zeit des Naturzustandes, also von jeher zustanden , schlägt sich in der Erklärung nieder, indem Jefferson das Bestehen dieser Rechte für "ausgemacht" hält. Diese Rechte sind damit unabdingbar und zählen daher zu den unveräußerlichen Menschenrechten.
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