
von Ralph Gaida, Roger Lowenstein u. a.
Glauben wir wirklich noch immer, es gäbe einen Punkt nördlich des Nordpols? Wann hören wir auf, nach Bedingungen für das Unhintergehbare zu suchen? Alles, was ist, ist – und nichts darüber hinaus. In einer philosophischen Welt, die sich in immer komplexeren Begründungsketten verliert, kehrt dieses Traktat zum einzig logisch zulässigen Nullpunkt zurück: der Unhintergehbarkeit des Seins. Dieses Buch ist keine weitere Einladung zum metaphysischen Kaffeeklatsch. Es ist eine Grenzsicherung. Wer nach einer „Bedingung“ für das Sein fragt, sucht nach einem Punkt nördlich des Nordpols – ein logischer Leerlauf, der hier radikal demaskiert wird. Aus dem Axiom der Unhintergehbarkeit folgt zwingend das Theorem der Unbedingtheit: Wir sind nicht frei, weil uns ein Gott oder eine Naturordnung dazu ermächtigt hat, sondern weil es schlicht keine ontologische Instanz gibt, die uns diese Freiheit streitig machen könnte. Das Ergebnis ist unbequem: ̶̶Keine metaphysische Garantie für unsere Ethik. ̶Keine letzte Geborgenheit in einem „höheren Sinn“. ̶Nur die nackte, unbedingte Freiheit der Manifestation. Ein Buch für diejenigen, die bereit sind, den „metaphysischen Halt“ zu verlieren, um die ontologische Wahrheit zu gewinnen. WER HIER EINEN FEHLER FINDEN WILL, MUSS DAS NICHTS BEWEISEN – ODER SCHWEIGEN.
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Maße: 19.0 x12.5 x19.0 cm
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