
von Jonas Ehrenfeld
Dieses Buch fragt, was es bedeutet, jeden Morgen mit der Ahnung aufzuwachen, dass das Leben nicht nur überlebt, sondern getragen wird – und zeigt, wie die japanische Idee des Ikigai einen ruhigen, klaren Anker für diese innere Wahrnehmung bieten kann. Es untersucht, wie sich das eigene „Daseinsmotiv“ zwischen Beruf, Neigung, Beitrag und Sinn entwickelt, ohne in Zwang oder Druck zu kippen. Ikigai versteht sich nicht als perfekter Lebensplan, sondern als ein innerer Kompass, der sich aus der Überschneidung von Dingen ergibt, die man gut kann, die man liebt, für die Menschen zahlen würden, und die man braucht, um etwas zur Gemeinschaft beizutragen. Wenn man sich in diesen Bereichen bewusst orientiert, verringert sich das Gefühl, nur funktionieren zu müssen: Arbeit, Lernen, Beziehungen und Freizeit werden nicht als Pflicht, sondern als Ausdruck einer inneren Ausrichtung spürbar. Die stoische Haltung ergänzt diesen Gedanken, indem sie die Unterscheidung zwischen dem betont, was man kontrollieren kann (eigene Absicht, Haltung, Einsatz) und dem, was man nicht kontrolliert (Erfolg im Außen, Urteil anderer, Gunst der Umstände). So wird das Streben nach Ikigai nicht zu einer Suche nach Applaus oder perfekter Erfüllung, sondern zu einem langsamen, achtsamen Annähern an das, was einem innerlich Widerstand, Leichtigkeit und Wärme zugleich gibt.
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Maße: 29.7 x21.0 x29.7 cm
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