
von Hans Girod, Gerd Lorenz
Kannibalismus, möchte man meinen, gehört nicht in unser zivilisiertes Zeitalter. Der Kriminalist Hans Girod weiß es besser und berichtet zum Beispiel von dem bekannt gewordenen Fall des Mörders Oehme aus Chemnitz in den 40er Jahren, aber auch von späteren Verbrechen auf dem Territorium der DDR. In der Art des Verbrechens, im Tathergang oder ihrer Verschleierung sowie in der Aufklärungsweise ungewöhnliche Fälle stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Dabei hat der Autor sich nicht mit den aufgefundenen Untersuchungsergebnissen zufrieden gegeben, sondern zusätzliches Material gesammelt. Wie schon in seinen vorangegangenen Büchern beschreibt er die oft sehr schwierige und oft bis an die Grenze menschlicher Verträglichkeit gehende Aufklärungsarbeit der Kriminalisten vor Ort, der Gerichtsmediziner sowie der Psychologen und erschließt auch durch zusätzliche Recherchen ein gern verschwiegenes, grausames Kapitel der Kriminalgeschichte der DDR.
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Maße: 21.5 x13.5 x1.1 cm
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