
von Max Vollmerstahl
Städtische Uhren standen nicht nur für technische Kunstfertigkeit. Sie verbanden Ratshäuser, Kirchtürme, Handelsplätze und Werkstätten mit einer neuen Form öffentlicher Verlässlichkeit. Die Darstellung fragt, wer über die Zeit verfügte, wer ihre Signale brauchte und welche Kosten hinter einer funktionierenden Uhr lagen. Von der Beschaffung bis zur Reparatur entsteht ein Bild davon, wie Zeitmessung Teil kommunaler Infrastruktur wurde. Der Blick bleibt dabei bei Menschen und Institutionen, nicht bei einer bloßen Abfolge von Erfindungen.
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Maße: x21.0 x29.7 cm
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