
von Lukas Berger
Im späten 19. Jahrhundert begann der „Wettlauf um Afrika“ – ein politisch-ökonomisches Ringen europäischer Mächte, das den Kontinent ohne Rücksicht auf Völker oder Kulturen aufteilte. Dieses Buch zeichnet den Verlauf dieser kolonialen Expansion nach: von den Konferenzen in Berlin über die Grenzziehungen mit Lineal bis zu den andauernden Konflikten, die daraus entstanden. Es verbindet diplomatische Geschichte, Kartografie und postkoloniale Forschung, um zu zeigen, wie künstliche Grenzen ethnische Spannungen, Bürgerkriege und wirtschaftliche Instabilität im modernen Afrika befeuerten. Eine eindringliche Analyse darüber, wie koloniale Entscheidungen bis heute politische Realitäten formen – und warum das Verständnis dieser Geschichte Voraussetzung für Frieden ist.
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