
von Ernst Probst
Die Horgener Kultur in der Schweiz ist das Thema des gleichnamigen Buches. Jene Kultur der Jungsteinzeit wurde nach dem Fundort Horgen-Scheller am Zürichsee benannt. Die Horgener Leute errichteten gern an Seeufern ihre Siedlungen, bauten Getreide an, hielten Rinder, Schweine, Schafe und Hunde als Haustiere, stellten aus Holz, Knochen, Geweih, Ton, Stein und Kupfer allerlei Produkte her, besaßen Einbäume und vielleicht auch Wagen, schmückten sich und schufen bescheidene Kunstwerke. Mit Palisaden befestigte Siedlungen, Pfeil- und Bogenfunde sowie ein durch einen Pfeilschuss getöteter Mann deuten auf unruhige Zeiten hin. Eventuell praktizierte man Witwentötung und einen Sonnenkult.
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Maße: 21.6 x15.3 x1.0 cm
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