
von Hanna Strunde
Die Hohemühle an der Dhünn ist mehr als ein Ort der Arbeit - sie ist das Herz einer Familie, die über Generationen mit dem Fluss lebt. Johann Bergmann führt die Mühle mit Verständnis und Pflichtgefühl, doch die Zeit bleibt nicht stehen. Als der Bau der Großen Dhünntalsperre das Tal für immer verändert, beginnt für seine Familie ein Abschied, der schmerzt - und ein Neuanfang, der Mut verlangt. Eine bewegende Familiengeschichte über Heimat, Verlust und die Kraft der Erinnerung - vor dem Hintergrund einer Landschaft, die verschwunden ist, aber weiterlebt in den Menschen, die sie nicht vergessen. Manche Orte verschwinden, ohne dass sie aus dem Gedächtnis der Menschen verschwinden. Die Geschichte der Hohemühle an der Dhünn hat mich besonders berührt, weil sich in ihr ein Stück des Rheinisch-Bergischen Landes widerspiegelt: das Leben an den Flüssen, die Arbeit der Menschen, die enge Verbindung zu Haus und Hof – und die Veränderungen, die eine neue Zeit mit sich bringt. Die Mühle, das Tal und die darin lebenden Menschen sind in diesem Roman zu einer Familiengeschichte geworden. Es geht um Heimat und Abschied, um Verlust und Neubeginn, aber vor allem um die Frage, was von einem Ort bleibt, wenn der Ort selbst nicht mehr existiert. Historische Gegebenheiten und regionale Entwicklungen bilden den Hintergrund der Erzählung. Die Handlung und die Figuren sind literarisch gestaltet. Mein besonderer Dank gilt allen Menschen, die Erinnerungen an das alte Dhünntal bewahren und damit ein Stück dieser vergangenen Welt lebendig halten. Hanna Strunde
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