
von Clara Meier
Die „Pax Mongolica“ war mehr als ein friedlicher Mythos. Unter der harten Kontrolle der Mongolen entstand im 13. und 14. Jahrhundert ein Netzwerk aus Handelsrouten, das von China bis Europa reichte. Diese außergewöhnliche Phase verband Märkte, Kulturen und Ideen – doch sie beruhte auf eiserner Disziplin, Gewalt und imperialer Logik. Dieses Buch verknüpft archäologische Funde, historische Chroniken und wirtschaftliche Daten, um den Widerspruch zwischen Ordnung und Unterdrückung sichtbar zu machen. Es beleuchtet, wie Karawansereien, Tributsysteme und diplomatische Missionen das Rückgrat eines Weltreichs bildeten, das Mobilität und Zwang zugleich definierte. Eine detailreiche Studie über die Ambivalenz von Globalisierung im Mittelalter – und darüber, wie Macht Stabilität formte.
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Maße: 29.7 x21.0 x29.7 cm
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