
von Emma Stahl
Dieses Buch erzählt, wie sich politische Grenzverschiebungen im 20. Jahrhundert in das Leben von Familien einschrieben – von Ostmitteleuropa über die innerdeutsche Grenze bis hin zu heutigen Migrationsrouten. Anhand persönlicher Geschichten zeigt es, wie Menschen über Nacht zu Minderheiten, zu «Flüchtlingen» oder «Umsiedlern» wurden, obwohl sie nur an ihrem gewohnten Ort geblieben waren. Es verbindet historische Grenzkonflikte mit familienbiografischen Perspektiven, etwa Vertreibung, Zwangsumsiedlungen und Grenzsperrungen, die bestehende Familienbande über Staatsgrenzen hinweg zerrissen. Der Leser erhält ein einfühlsam‑dokumentarisch gehaltenes Bild davon, wie sich Erinnerungen, Sprachgewohnheiten und Identitäten über Generationen hinweg am Riss der Karte abgearbeitet haben.
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Maße: 1.1 x21.0 x29.7 cm
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