
von Wolfgang Müller
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Universität Hamburg (Department für Wirtschaft und Politik), Veranstaltung: Einführung in die Genderforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Einleitung zu seinem Buch "Die Gesellschaftstheorie und ihr Anderes", in welchem Gerhard Hauck sich mit der Eurozentrismus-Problematik in den Sozialwissenschaften beschäftigt, kritisiert er die mit eurozentristischen Fol-gen häufig angewendete Vorgangsweise und eingeschränkte Perspektive der gegenwärtigen westlichen Forschung bei der Untersuchung anderer Kul-turen, indem er ihnen vorwirft: "Sie implantieren den Handlungen der Men-schen, die sie untersuchen, ungeprüft und unhinterfragt den Sinn, den sie selbst entsprechend den Festlegungen ihrer eigenen Kultur in ihnen sehen [...]." Dies bedeutet, dass die angesprochene Forschung ihre entwickelten Theorien und Bilder unreflektiert und unkritisch als universal geltend auf den ganzen Globus überträgt. Ob dieser von Hauck eingebrachte Ansatz, der zugleich auch als ein Vorwurf zu sehen ist, in Bezug auf die Genderfor-schung beziehungsweise auf Teile der Genderforschung gültig ist, soll in die-ser Arbeit nachgegangen werden.
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