
von Johannes Fischer
Das wachsende Mobilitätsbedürfnis der Bevölkerung bedingt oft den Aus- und Neubau von Verkehrswegen. In Großstädten herrscht aber Flächenmangel oder regt sich Widerstand gegen Bauvorhaben. So wird beispielsweise in Heidelberg seit vielen Jahren eine bessere Anbindung des Neuenheimer Felds, das Kliniken, Teile der Universität, Forschungseinrichtungen sowie Freizeit- und Sportstätten beherbergt, über eine neue Neckarbrücke diskutiert. Andererseits hat sich in der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie im Verkehrswesen eine rasante Entwicklung vollzogen: Telematikanwendungen wie Navigationssysteme, Wechselverkehrszeichen, Parkleitsysteme und elektronische Fahrplantafeln gehören inzwischen zum Alltag. Kann in Großstädten der Einsatz von Verkehrstelematik den Bau neuer Verkehrswege ersetzen? Dieser Frage geht Johannes Fischer nach und stellt zunächst verschiedene Einsatzgebiete der Verkehrstelematik im In- und Ausland vor. Mit der abschließenden Untersuchung am Beispiel des Neuenheimer Felds in Heidelberg wird das Potenzial von Telematikanwendungen ermittelt. Das Buch richtet sich dabei sowohl an Verkehrsplaner als auch an politische Entscheidungsträger.
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