
Ziel dieser Arbeit war es, die im Rahmen von Ultraschalluntersuchungen in Abidjan festgestellten morphologischen Anomalien des Neuralrohrs zu beschreiben. In unserem sozioökonomischen, demografischen und gesundheitlichen Kontext sind diese Anomalien mit 100 Fällen pro 10.000 Schwangerschaften nicht selten. Am häufigsten wurde die Anenzephalie festgestellt. Spina bifida, Hydrozephalie und Enzephalomyelomeningozele traten seltener auf. Sie waren die am leichtesten zu erkennenden fetalen Fehlbildungen, da sie oft mit einem Hydramnion einhergingen. Die Identifizierung der ursächlichen Umweltfaktoren ist ein wesentlicher Schritt zu ihrer Prävention.
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Maße: 22.0 x15.0 x0.4 cm