
von Hans Höller, Karl Ivan Solibakke u. a.
Der Essay untersucht Ingeborg Bachmanns Konzept einer dichterischen Sprache. In detaillierten Einzeldarstellungen und in kritischer Ge- samtdeutung wird das sprachliche Selbstverständnis der Dichterin belegt. Dabei werden sprachphilosophische Einflüsse (vor allem Wittgensteins und Heideggers) ebenso berücksichtigt wie Zeugnisse einer intim persönlichen Spracherfahrung der Autorin. Der für Bachmann so charakteristische Sprach-Eros gibt sich als fiktionaler Selbstbezug zu erkennen. Ingeborg Bachmanns Werk und Biographie erweisen sich als eine rollenhafte Verwirklichung der Sprache. Unter diesem Leitgedanken bietet Jurgensen anregende Interpretationen sowohl der Lyrik als auch der Prosawerke einer der grössten deutschsprachigen Schriftstellerinnen dieses Jahrhunderts. "Das Verhältnis der Frau zur Literatur ist zeitlebens auch im privaten Bereich ihre anhaltende Auseinandersetzung, das grosse Thema ihres tragisch beendeten Lebens gewesen."
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Maße: 21.0 x14.8 x0.7 cm
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