
von Clara Neumann
Was bleibt von einem Imperium, wenn seine Macht zerbricht? Dieses Buch fragt nicht nach den Schlachten, sondern nach dem, was die Römer über sich selbst dachten, als sie aufhörten, an ihre eigene Größe zu glauben. Es untersucht, wie sich das kollektive Gedächtnis Roms veränderte, als die Legionen nicht mehr siegten und die Grenzen nicht mehr hielten. Im Zentrum stehen die kulturellen und psychologischen Prozesse einer Gesellschaft, die sich von einer Weltmacht in eine Erinnerung verwandelt. Die Darstellung zeigt, wie Identität immer wieder neu ausgehandelt werden musste – zwischen griechischem Erbe, christlichem Glauben und der wachsenden Fremdheit der eigenen Gegenwart. Sie folgt den Spuren derer, die schrieben, bauten und beteten, während das politische Gefüge um sie herum zerfiel. Der Band schließt mit einer Betrachtung darüber, wie spätere Epochen das Bild Roms formten und was dieser Prozess über das Verhältnis von Geschichte und Identität verrät. Ein Buch über das Ende einer Welt und die Geburt eines Mythos.
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Maße: 1.2 x21.0 x29.7 cm
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