
von G. M.
In dem Roman 'Juppstadt' werden Menschen beschrieben, die vom Staat ausder Gesellschaft ausgegrenzt werden. Zwangsweise werden sie illegal undsomit auch zwangsweise kriminell im Sinne der Rechtsauffassung des Staates,der sich 'freiheitlich-rechtsstaatlich' nennt. Sie leben frei auf ihreWeise, auf ihre Art ohne physische Gewaltanwendung in einem selbstdefiniertenUntergrund nach eigenen Regeln und eigener Moral. Ihre Auffassung von Freiheitdeckt sich nicht mit der staatlichen Auffassung von Freiheit, die sie alsZwang empfinden. Dass sie ständig gegen Gesetze, Verordnungen und Regelnverstoßen, stört sie wenig, das trägt zu ihrer Belustigung bei. Sie wehrensich letztlich durch ihre Verachtung des Staates und der staats- tragendenGesellschaft und verlassen die westliche Zivilisation endgültig. Der Romanist in straffer Form, ohne jede Umschweife geschrieben: Stil des Autors,der sich nicht zuletzt deswegen nur g. m. nennt.
Maße: 19.0 x12.0 x1.0 cm
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