
von Walter Serner
Walter Serner: Letzte Lockerung manifest dada Lesefreundlicher Großdruck in 17-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2026, 2. Auflage Durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Entstanden 1918. Erstdruck 1920 Hannover, Paul Steegemann. Anton van Hoboken gewidmet. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Sophie Taeuber-Arp, Gouache sur papier, 1918. Gesetzt aus der Minion Pro, 17 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1889 in Karlsbad in eine jüdische Familie geboren, konvertiert Walter Eduard Seligmann nach seinem Abitur zum Katholizismus und nimmt den Nachnamen Serner an. Er studiert Jura in Wien und Berlin und schreibt zunächst Beiträge für den Kulturteil der Karlsbader Zeitung, später wird er zu einem Stammautor der Berliner Zeitschrift 'Die Aktion'. 1914 übersiedelt er in die Schweiz, wo er die Literaturzeitschrift 'Der Mistral' herausgibt und Kontakt zum Dadaismus findet. Sein Verhältnis zu den führenden Dadaisten bleibt zwiespältig und er stößt zum Teil auf offene Ablehnung. Nach seiner Abwendung von der dadaistischen Bewegung schreibt er Kriminalgeschichten, deren offensiv sexueller Ton für Aufsehen sorgt. 1933 setzen die Nationalsozialisten sein Werk auf den Index des unerwünschten Schrifttums. Am 23. August 1942 wird Walter Serner zusammen mit seiner Frau und 998 weiteren Verschleppten im Wald von Bi¿ernieki ermordet.
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