
1815, acht Jahre vor seinem berühmten Liederzyklus „Die schöne Müllerin“, vertonte Franz Schubert (1797–1828) 20 Gedichte von Ludwig Gotthard Kosegarten (1758–1818). Dieser Band bezieht sich auf die Forschungsergebnisse des Musikwissenschaftlers Morten Solvik und präsentiert die Gedichte Kosegartens als Schuberts ersten Liederzyklus. Ludwig Gotthard Kosegarten war Schriftsteller, Theologe, Pfarrer auf Wittow, der nördlichen Halbinsel Rügens, sowie Professor und Rektor der Universität Greifswald. Die im Geist der Empfindsamkeit geschrieben Verse wurden erstmals in der Zeit zwischen 1788 und 1803 gedruckt.
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