
von Felix Becker
Das Werk „Mythologische Ursprungsgeschichte I Das hypothetische Netzwerk der Existenz“ von Becker entwirft eine spekulativ-philosophische Kosmologie, die mythologische Erzählung mit systemtheoretischen und ontologischen Ansätzen verbindet. Im Zentrum steht die Darstellung von Existenz als dynamischer Entwicklungsprozess – von einem prä-differenzierten Urzustand bis hin zu einem komplex vernetzten Kosmos. Ausgangspunkt ist ein Zustand reiner Potenzialität, jenseits von Raum, Zeit und Differenz. Durch eine erste Abweichung entstehen zwei grundlegende Prinzipien: ein stabilisierendes und ein dynamisches. Ihre Wechselwirkung bildet die Grundlage für Struktur, Bewegung und die Entstehung erster proto-existenzieller Formen, die sich zunächst chaotisch und unkontrolliert entwickeln. Erst durch eine formende, wiederholende Kraft entstehen stabile Strukturen sowie eine rudimentäre Form von Bewusstsein, verstanden als Fähigkeit zur Mustererkennung und Anpassung. Daraus entwickelt sich eine grundlegende Spannung zwischen Ordnung und Chaos, die in einem systemischen Konflikt kulminiert und zur Fragmentierung ursprünglicher Strukturen führt. Aus diesen Fragmenten entsteht eine differenzierte Welt mit mehreren Ebenen und Verbindungsstrukturen. Im weiteren Verlauf verdichten sich diese Strukturen zu einem umfassenden Netzwerk, das Energie, Information und Organisation miteinander verknüpft. Mit wachsender Komplexität entstehen unterschiedliche Ausrichtungen – eine auf Stabilität, eine auf Veränderung –; deren Spannungen das System destabilisieren.
Sortiert nach Gesamtpreis inkl. Versand, sofern verfügbar.
Weitere Werke desselben Verfassers.
Bester Preis · bücher.de
15,00 €
Maße: 21.0 x14.8 x21.0 cm
* Affiliate-Link — kein Mehrpreis für dich.
Werke aus verwandten Genres.