
von Ernst Eichler, Gerold
All known languages of the world have special lexical units called names or proper names, whose purpose is to designate the individuality of single persons, groups of people, families, places, hills, mountains, rivers, and animals, as well as things and institutions, etc. The study of names, also called onomastics or onomatology, is not simply a subdiscipline of linguistics; several other disciplines besides traditional philology cooperate in the study. The universe of names as objects of research lacks any clear-cut limits. The interest in names can be linguistic or philosophical, historical or contemporary, theoretical or practical, legal or political, ethnographic or religious; and in each of these and other cases, interest can concentrate on a single language, a group of languages, or a family of them. The present volume is the work of more than 250 authors from 42 countries. This fact alone shows how widespread the studies are. The three languages used in the volume (English, French, German) give only a partial impression of the supranational and transcultural character of the names and their studies. Among the main areas on which the volume concentrates are the following: Specifities of names as linguistic signs, and their systematic analysis; Idiosyncrasies of name studies in various countries in the past and present; The multiplicity of names and their properties in as many languages as was practical; Demonstration of the basic functional identity, yet endless formal variety, of names as identifiers of individual entities; The phenomena of change and assimilation that occur in contact between two or more languages; The importance of names in disciplines other than linguistics, such as history, law, philosophy, theology, geography, archeology, and many others; Names and their use in connection and interaction with other areas of human activities in society; Numerous case studies showing the variety of approaches and methods that must be applied if microanalyses of sets of data are to be used for important conclusions; Registers of names belonging to more than 50 languages of the world, which should make accessible this whole plethora of material and ideas, through their articulation (topical, onomatological, etc.) and the arrangement of material; 23 chapters which are systematically ordered according to specific characteristics of names and their study.,Die Reihe HANDBÜCHER ZUR SPRACH- UND KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT erschließt einen Wissensbereich, der sowohl die allgemeine Linguistik und die speziellen, philologisch orientierten Sprachwissenschaften als auch diejenigen Wissenschaftsgebiete umfasst, die sich in den letzten Jahrzehnten aus der immer umfangreicher werdenden Forschung über die vielfältigen Erscheinungen des kommunikativen Handelns entwickelt haben. In der klassischen Disziplin der Sprachwissenschaft erscheint eine Zusammenfassung des Wissensstandes notwendig, um der im Wechsel der Theorien rasch voranschreitenden Forschung eine Bezugsbasis zu geben; in den neuen Wissenschaften können die Handbücher dem Forscher Übersicht geben und Orientierung verschaffen. Um diese Ziele zu erreichen, wird in der Handbuchreihe, was die Vollständigkeit in der Darstellung, die Explizitheit in der Begründung, die Verlässlichkeit in der Dokumentation von Daten und Ergebnissen und die Aktualität im Methodischenangeht, eine Stufe der Verwirklichung angestrebt, die mit den besten Handbuchkonzeptionen anderer Wissenschaftszweige vergleichbar ist. Alle Herausgeber, die der Reihe und diejenigen der einzelnen Bände, wie auch alle Autoren, die in den Handbüchern ein Thema bearbeiten, tragen dazu bei, dieses Ziel zu verwirklichen. Veröffentlichungssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch. Wenngleich als Hauptzweck der Handbuchreihe die angemessene Darstellung des derzeitigen Wissensstandes in den durch die jeweiligen Handbuchbände abgedeckten Ausschnitten der Sprach- und Kommunikationswissenschaft zu gelten hat, so wird doch bei der Abgrenzung der wissenschaftlichen Bereiche, die jeweils in einem Handbuchband erschlossen werden sollen, keine starre Systematik vorausgesetzt. Die Reihe ist offen; die geschichtliche Entwicklung kann berücksichtigt werden. Diese Konzeption sowie die Notwendigkeit, dass zur gründlichen Vorbereitung jedes Bandes genügend Zeit zur Verfügung steht, führen dazu, dass die ganze Reihe in loser Erscheinungsfolge ihrer Bände vervollständigt werden kann. Jeder Band ist ein in sich abgeschlossenes Werk. Die Reihenfolge der Handbuchbände stellt keine Gewichtung der Bereiche dar, sondern hat sich durch die Art der Organisation ergeben: der Herausgeber der Reihe bemüht sich, eine Kollegin oder einen Kollegen für die Herausgabe eines Handbuchbandes zu gewinnen. Hat diese/r zugesagt, so ist sie/er in der Wahl der Mitherausgeber und bei der Einladung der Autoren vollkommen frei. Die Herausgeber eines Bandes planen einen Band inhaltlich unabhängig und werden dabei lediglich an bestimmte Prinzipien
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