
von Joachim Stahl, Tim Mälzer u. a.
In den 1980er Jahren besaß die "Neue Heimat" über 400.000 Wohnungen. Sie war das Vorzeigeunternehmen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), gegründet, um Arbeitern bezahlbaren Wohnraum zu bieten. Doch am 8. Februar 1982 enthüllte der SPIEGEL: Die Vorstände hatten sich über Strohmänner selbst bereichert, Mieter abgezockt und ein undurchsichtiges Geflecht aus Tochterfirmen geschaffen. Dieses Buch rekonstruiert den spektakulären Untergang des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Es zeigt, wie aus sozialen Idealen pure Gier wurde und wie der Skandal eine ganze politische Ära beendete. Eine Warnung für jedes Unternehmen, das glaubt, der moralische Anspruch schütze vor korruptem Handeln.
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