
"Das Ganze bleibt das Ganze. Veränderlich ist der Zugriff auf das Ganze." Das RPM - Rekursive Perspektivraum-Modell beschreibt kognitive Veränderung nicht als fortlaufende Vergrößerung eines ontologisch unvollständigen Ganzen, sondern als Veränderung des Zugriffs auf einen als vollständig gesetzten Informations- und Möglichkeitsraum. Was im Erleben als "neueInformation" erscheint, ist im Modell eine zuvor nicht zugängliche Information, Relation oder Einordnung. Das RPM ist ein theoretisch-konzeptionelles und empirisch prüfbares Modell. Es ist weder psychologisches Diagnoseinstrument noch Therapie- oder Heilverfahren. Die mathematische Notation beschreibt Strukturrelationen; sie ist keine Gleichung neuronaler Aktivität. Das Rekursive Perspektivraum-Modell in seiner aktuellen Gesamtfassung, als exklusive Neufassung. Diese Fassung führt den theoretischen Kern des Rekursiven Perspektivraum-Modells mit den sozial-systemischen und perspektivischen Erweiterungen zusammen. Die Begriffe zu Rollen, Rollenschleifen, Rollenrekursion, epistemischer Autorität, Rollen-Trägheit, Perspektivmacht, archetypischen Erwartungsmustern, vorstrukturierten Fremdmodellen, Perspektivlenkung und perspektivischer Drift werden als theoretische Erweiterungen und prüfbare Hypothesen behandelt, nicht als empirisch bestätigte Konstrukte. Das zuvor integrierte 10-Wochen-Praxisprogramm ist bewusst ausgegliedert. Modell und Anwendungsprogramm werden damit als eigenständige Werke behandelt.
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