
von Andreas Jüttemann, Stan Zucnecker u. a.
Kalter Krieg, heißes Thema: In der DDR war die Atomkraft mehr als nur Energiepolitik – sie war ein Versprechen auf Fortschritt, Kontrolle und nationale Selbstbehauptung. Die Autoren beleuchten die Geschichte ostdeutscher Kernkraftwerke zwischen politischer Utopie und technischer Realität. Auf Basis bislang wenig bekannter Akten, Zeitzeugenberichte und technischer Analysen erzählt das Buch von euphorischen Anfangsjahren, riskanten Betriebsgeheimnissen und den kirchlich organisierten Protestaktionen nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl 1986, der letztendlich - auch befeuert durch Christa Wolfs Roman „Der Störfall“ und durch mehrere Artikel in westdeutschen Zeitschriften zur Entscheidung am Runden Tisch 1990 führte, alle DDR-Atomkraftwerke stillzulegen.
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Maße: 19.0 x12.0 x2.0 cm
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