
von Jule Govrin, Martin Huth u. a.
Vulnerabilität ist spätestens seit der Pandemie zum gesellschaftspolitischen Schlagwort geworden. Doch in der Philosophie gibt es weit auseinandergehende Auffassungen dieses Konzepts. Während manche Verwundbarkeit als zu vermeidenden Zustand beschreiben, sehen andere darin eine Grundbedingung des menschlichen Lebens. Um Einsicht in die verzweigten vulnerabilitätstheoretischen Debatten zu geben, bietet dieser Band von Jule Govrin und Martin Huth eine Kartografie der verschiedenen Verständnisse von Verwundbarkeit. Ein Schwerpunkt der Darstellung liegt auf der Feministischen Philosophie und der Phänomenologie, die Vulnerabilität als verkörpert auffassen. Zudem befasst sich das Buch mit politischen Problemfeldern, in denen Vulnerabilität von Bedeutung ist, mit Disability Studies, Klima- und Katastrophenforschung, Migration und Rassismus sowie verschiedenen Emanzipationsbewegungen.
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