
von Eitel Maur
Das Paradigma der objektorientierten Systementwicklung bietet erhebliche Vorteile gegenüber konventionellen Methoden, wie der Strukturierten Analyse, Ereignisgesteuerter Prozessketten (EPK) o.Ä. und Werkzeugen, wie Prozeduraler Programmierung und Relationalen Datenbankmanagementsystemen (RDBMS). Doch hat sich gezeigt, dass nach dem (üblichen) Hype in den 1990er Jahren die (ebenfalls übliche) Ernüchterung eintrat, hatten doch viele versucht das Label "objektorientiert" für alles Mögliche zu verwenden und das derart Bezeichnete unreflektiert für jedwedes IT-Problem einzusetzen. Wie so oft wurde vergessen die Frage(n) zu stellen: Was genau ist gemeint mit objektorientierten Methoden und Werkzeugen? Welche (Basis-)Eigenschaft führt zu welcher Konsequenz bzw. für welchen Zweck lässt sich welche Technik sinnvoll einsetzen? Dies gilt analog für Data-Warehouse-Systeme, die (ebenso) fester Bestandteil der IT-Infrastruktur geworden sind. Nach einer im ersten Schritt gesonderten und systematischen Beantwortung dieser Fragen, werden anschließend die Potenziale einer gemeinsamen Konzeption herausgearbeitet - die Verwendung objektorientierter Methoden und Werkzeuge für Data-Warehouse-Systeme.
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Maße: 22.1 x14.9 x2.3 cm