
von Elisabeth Wukits
Friaul, 1729. Das kleine Dorf Tischlwang wird am 21. Juni bei einem Erdbeben fast völlig verschüttet. Jupp, dem Sohn eines Bergmannes und dem Mädchen Pilar gelingt es, entlang einer alten Römerstraße zu fliehen. Auf Umwegen gelangen sie bis nach Salzburg.Im Laufe der Geschichte schließen sich die beiden einer Gruppe von Schaustellern an. Jeder der handelnden Personen trägt einen sichtbaren oder unsichtbaren Makel. Sei es ein versehrtes Gesicht, eine unförmige Gestalt, der Bartwuchs einer Frau, die Angst vor Berührung.Doch ist jeder auf seine Weise vollkommen.Der Rahmen der Erzählung ist historisch. Was die Menschen bewegt, ist zeitlos und allgegenwärtig. Die Reise zur Selbstakzeptanz.
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