
von Ruth Wodak, Maria Kargl u. a.
Die vorliegende Studie rekonstruiert die diskursive Verfertigung nationaler Identitäten und integriert unterschiedliche Zugänge zur Analyse nationaler Identitätsbildungsprozesse (Diskursanalyse, cultural studies, historisch-politologische Zugänge) in einem interdisziplinären Ansatz. Die Arbeit steht in der Tradition der Kritischen Linguistik und insbesondere der Kritischen Diskursanalyse, wie sie bereits in Studien zum Nachkriegsantisemitismus ( Wir sind alle unschuldige Täter , stw 881), in der Untersuchung der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit im Rahmen des Gedenkjahres 1988 ( Die Sprachen der Vergangenheit , stw 1133) und in der Studie zur politischen und sprachlichen Ausgrenzung und Diskriminierung rumänischer Flüchtlinge nach der »Wende« ( Notwendige Maßnahmen gegen Fremde , 1995) entwickelt und ausdifferenziert wurde. Stand in den bisherigen Untersuchungen die diskursive Konstruktion im Mittelpunkt, so geht es in der vorliegenden Studie in erster Linie um die sprachliche Konstruktion von Gleichheit. Es geht darum, in einem abduktiv-hermeneutischen Vorgehen die unterschiedlichen Diskursstrategien aufzudecken und begrifflich zu fassen, deren Funktion darin besteht, nationale Identitäten zu verfertigen.
Sortiert nach Gesamtpreis inkl. Versand, sofern verfügbar.
Weitere Werke desselben Verfassers.
Bester Preis · bücher.de
27,00 €
Maße: 17.7 x10.8 x3.1 cm
* Affiliate-Link — kein Mehrpreis für dich.
Bester Preis
Ab 164,95 €
Werke aus verwandten Genres.