
von Marcel Meyer
Manche Verbrecher brauchen keine Waffe. Sie brauchen nur einen Namen. Vierzehn wahre Kriminalfälle aus Deutschland und Österreich, erzählt entlang der Akten, Prozessprotokolle und Zeitungsberichte ihrer Zeit. Es geht nicht um Mord, sondern um eine leisere Form des Verbrechens: um Männer und Frauen, die sich einen anderen Namen nahmen, einen Titel erfanden, eine Unterschrift nachzogen oder eine Bilanz frisierten — und damit Behörden, Banken, Museen und ganze Königshäuser täuschten. Jeder Fall bildet ein eigenes Kapitel mit Vorgeschichte, Tat, Ermittlung und Urteil, in zeitlicher Reihenfolge von 1828 bis 1945. Unter anderem hören Sie: — den Findling von Nürnberg, dessen Herkunft erst eine Erbgut-Analyse von 2024 geklärt hat — den arbeitslosen Schuster, der mit einer gebrauchten Uniform ein Rathaus besetzte — die Frau aus dem Landwehrkanal, die sechzig Jahre lang eine Zarentochter blieb — den Kunsthändler, dessen falsche van Goghs die Experten Europas spalteten — den Hellseher, der die Nationalsozialisten umwarb und von ihnen ermordet wurde — die größte Geldfälscher-Werkstatt der Geschichte, aufgebaut in zwei Baracken eines Lagers Für alle, die True Crime mögen, aber Abstand zur Gegenwart schätzen: recherchierte, historisch belegte Fälle, ruhig und dokumentarisch erzählt, ohne Effekthascherei und ohne Gewaltschilderungen. Wo Quellen sich widersprechen oder eine populäre Behauptung nicht belegt ist, wird das im Kapitel gesagt. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen — zum Hören am Abend, unterwegs oder in Etappen. — — — Hinweis zur Sprachsynthese: Diese Audioausgabe wurde mit KI-Sprachsynthese erstellt und vor Veröffentlichung von Behla inhaltlich geprüft und verantwortet. Sprachsynthese-Engine: Qwen3-TTS-12Hz-1.7B-Base. Compliance: Kennzeichnung gemäß EU AI Act Art. 50 (gültig ab 02.08.2026).
Sortiert nach Gesamtpreis inkl. Versand, sofern verfügbar.
Weitere Werke desselben Verfassers.
Bester Preis · bücher.de
7,99 €
* Affiliate-Link — kein Mehrpreis für dich.
Werke aus verwandten Genres.