
von Mike Blankenburg
Der Leinwand-Vampir beginnt im Schatten der Universal Studios. Bram Stokers Roman schuf die Figur, die Bühne gab ihr Haltung und Stimme, und Tod Brownings Dracula von 1931 machte Bela Lugosi zur Ikone. Sein starrer Blick, die kontrollierten Gesten und der unverwechselbare Akzent prägten das Bild des aristokratischen Vampirs über Jahrzehnte. Dracula – Die frühen Klassiker: Aderlass in Schwarz-Weiß verfolgt den Weg des Grafen von der literarischen Vorlage über die Bühnenfassungen bis in die Studios von Universal. Im Mittelpunkt stehen Brownings Film, seine Entstehung, Besetzung und Ausstattung sowie Zensur, Schnittfassungen und Unterschiede zu Stokers Roman. Figuren wie Van Helsing, Renfield und Mina Harker werden ebenso eingeordnet wie Lugosis Karriere und die Wirkung seiner Darstellung auf das spätere Horrorkino. Das Zeichen des Vampirs sowie die Universal-Filme Draculas Tochter , Draculas Sohn , Frankensteins Haus und Draculas Haus erweitern den Blick auf das amerikanische Horrorkino der 1930er- und 1940er-Jahre. Produktionsgeschichten, Darstellerwechsel und zeitgenössische Reaktionen dokumentieren, wie Dracula fortgeschrieben und schließlich mit Frankenstein und dem Wolfsmenschen in einem gemeinsamen Monsterkosmos zusammengeführt wurde. Die farbig bebilderte Archiv-Ausgabe verbindet Filmanalyse, Produktionsgeschichte, Darstellerporträts und Genregeschichte. 184 Seiten über Bela Lugosi, die frühen Dracula-Filme und die Entstehung einer der dauerhaftesten Ikonen des Horrorkinos.
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Maße: 21.0 x14.8 x2.0 cm
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