
Ein zerrissenes Reich. Ein König ohne Krone. Und ein Mann, der lernen muss, wann ein Schwert genügt – und wann nicht.Sachsen, zu Beginn des 10. Jahrhunderts.Ungarische Reiter verwüsten Dörfer, Fürsten kämpfen um Macht, und das Ostfränkische Reich droht auseinanderzubrechen. Als Heinrich nach dem Tod seines Vaters die Herrschaft über Sachsen übernimmt, erbt er keine Sicherheit, sondern Feinde, Ansprüche und offene Rechnungen.Er widersetzt sich König Konrad, ringt mit Herzögen, gewinnt Lothringen, unterwirft Slawen und Dänen und kauft sich mit Tribut Zeit gegen die Ungarn. Zeit, die er nutzt, um Burgen zu errichten, Reiter auszubilden und aus einem bedrohten Land ein Reich zu formen.Doch jeder Sieg fordert seinen Preis.Während Heinrich seine Macht festigt, wächst der Konflikt in der eigenen Familie. Sein ältester Sohn Thankmar sieht, wie Otto zum zukünftigen König aufgebaut wird. Was für das Reich Ordnung schaffen soll, droht das Haus Heinrichs zu spalten.Und über allem steht die Frage, die Heinrich seit einem zerstörten Dorf seiner Jugend verfolgt:Wie viel Blut muss ein Mann vergießen, damit seine Söhne eines Tages in Frieden herrschen können?
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