
von Serageldin Fayed
Im ersten Band der Trilogie treffen zwei Halbbrüder in Deutschland aufeinander, zusammengeführt durch ihren Onkel. Sie besitzen unterschiedliche Nationalitäten – die Gründe dafür erschließen sich im Verlauf der Geschichte. Während der eine die Chancen der Migration verkörpert, steht der andere für ihre Schattenseiten. Trotz ihrer Gegensätze sind beide Opfer desselben Systems. Inspiriert von realen Erfahrungen aus der Integrationsarbeit legt der Roman die Schwächen des deutschen Systems offen und regt zum Nachdenken an. Mit feinem Humor und literarischer Tiefe wirft er einen schonungslosen Blick auf eine gesellschaftliche Krise und deutet die Zukunft Deutschlands aus der Perspektive der Migranten. Dabei zeigt er, dass Abschiebungszahlen eine politische Illusion sind – und entwickelt stattdessen konkrete, realistische Lösungsansätze. Dieser Band ist zugleich eine Einführung in eine generationenübergreifende Geschichte. In den folgenden Bänden sammelt der Protagonist die Erinnerungen alter Menschen und fügt sie zu einem großen Mosaik zusammen. Die erzählte Geschichte beginnt im Jahr 1890 und wird erst 2101, nach dem Tod des Protagonisten, vollständig offenbart. Kontinente, Kulturen und Schicksale begegnen einander und verweben sich zu einer gemeinsamen Erzählung. Lesen Sie weiter und seien Sie bereit für die Reise in Band zwei: „Als der Nobelpreisträger auf der Brücke der Liebe starb“, und in Band drei: „Das schwere Erbe einer Familie“.
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