
Hinter dem Schleier des Alltäglichen lauert eine Bedrohung, die sich der menschlichen Vorstellungskraft entzieht.Es beginnt harmlos. Ein Wanderer schläft in Cornwall neben einem alten Bergwerksschacht, ein freundliches Pferd schaut über die Hecke. Am Morgen liegt dort nur noch ein Skelett, blank und sauber, und zwei schmale Spuren führen zur Mauer des Schachts.Zwölf Tage später, an einem Freitag, dem 13., steht der Chemiker Tom in seinem kleinen Labor in der Fleet Street, als sein Freund Henry Mayence ein Fass stinkendes Rohöl die Treppe heraufwuchtet. Draußen rufen die Zeitungsjungen Sonderausgaben aus: Ein Polizist wurde gefunden, nur noch Knochen in der Uniform. Dann flüchten gegenüber die Arbeiter aus einer Baugrube, und über den Rand quillt eine glänzende, lebendige Flut.Mit Petroleum an Türen und Fenstern verschanzen sich Tom, Mayence und der alte Holzschneider Vidal. Ein Doppeldecker wirft Bomben, Barrikaden aus Fahrzeugen versperren die Straßen, die Stadt beginnt zu brennen. Auf einem selbstgebauten Floß treiben die drei durch Rauch und Qualm die Themse hinab, während ganz England um eine Linie aus Feuer und Wasser kämpft. Und ein Professor stellt eine beunruhigende Frage: Was, wenn diese Ameisen denken können?Vorangestellt sind wahre Berichte über Feuerameisen, über Superkolonien, über ihre Schlachten mit den »Crazy Ants« und über Angriffe in amerikanischen Pflegeheimen. Im Anhang laden Pascals Wette, das Leben von August Hermann Francke und die letzten Worte berühmter Menschen zum Nachdenken ein: Haben wir alle Zeit der Welt?Nach einer Erzählung von Robert Coutts Armour, frei übertragen und bearbeitet, mit 25 Bühnenbildern im Stil der fünfzig
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